Wie funktionieren britische Lebensversicherungen, was bringen und was kosten sie?

Deutsche Versicherungen müssen nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz aus dem Jahr 1903 ca. 70% der Beiträge in mündelsichere (festverzinsliche Wertpapiere, wie Bundesanleihen) anlegen. Die Erträge aus diesen Anlagen sinken seit Jahren.
Bei deutschen Versicherern beträgt der Anteil an Aktien nur zwischen 10% und 30%.
Die Aktiengewichtung bei britischen Gesellschaften bewegt sich zwischen 50 und 70 Prozent. Es wäre, theoretisch sogar ein Investment bis zu 100 Prozent zulässig.
Durch die höhere Aktienquote in der Kapitalanlage konnten angelsächsische Versicherungen viele Jahre mit Renditen in zweistelliger Höhe glänzen.

Quelle: Money Management 4/2005 - Angaben in Britischen Pfund; n.g.= Versicherer haben Zahlen nicht genannt; * Zahlen durch Versicherer geliefert . (Gewinne britischer Versicherungen der Vergangenheit und finanzmathematische Berechnungen sind keine Garantie für die Zukunft. Wir erachten es jedoch als realistisch, dass britische Versicherungen Renditen von 6-9% p.a. erwirtschaften.) Das heißt aber nicht, dass sie nur in Aktien investieren müssen. Ganz im Gegenteil: Die langjährige Fachkompetenz im Bereich der Aktienanlage bedeutet auch, dass sie frühzeitig Trends im Markt erkennen und in der Lage sind, die Investmentstrategie an sich ändernde Marktparameter anzupassen. D. h. in Zeiten fallender Aktienkurse reagieren sie flexibel und un schichten die Portefeuilles z. B. in festverzinsliche Rentenpapiere gewinnsichernd und im Sinne des Anlegers um. Natürlich sind auch die schlechten Aktien-Börsenjahre nicht ohne Spuren an ihnen vorüber gegangen. Doch konnten sich die britsichen Lebensversicherungen auf Grund Ihrer Erfahrung und Flexibilität schnell wieder erholen und mit ansehnlichen Ablaufleistungen aufwarten. Obwohl britische Versicherungsgesellschaften ihre Anlagevermögens zu großen Teilen in Aktien investieren, war der Aktiencrash in den letzten Jahren kein Thema für sie: denn es wurden Ablaufrenditen von zehn oder elf Prozent erzielt.

Und so sehen auch die Renditen bei englischen Lebensversicherungen anders aus als in Deutschland. Während nach dem Jahrtausendwechsel die deutschen Lebensversicherer ihre Gesamtverzinsung auf durchschnittlich 4,3 Prozent reduzierten, konnten sich die britischen Kunden auf bis zu 14 Prozent Rendite einstellen. Diese Spitzenprodukten sind Ergebnis des extrem harten Wettbewerbs und der strengen Offenlegungspflichten britischer Versicherer vor den Kunden und den Kontrollorganen.

Die Kosten der britischen Policen werden dem Kunden transparent dargelegt , wohingegen die Höhe der Kosten bei deutschen Policen nicht ersichtlich ist. Oft bemerken wir Erstaunen über die ausführliche Darstellung der vielen Kostenpositionen durch die britischen Versicherer. Erst da bemerken viele Kunden, was deutsche Lebensversicherer "verheimlichen", denn die Gesamtkosten britische Gesellschaften liegen meist wesentlich unter denen der meisten deutschen Lebensversicherungen.
Die Gebühren für Zusatzabsicherungen, z.B. Todesfall oder Berufsunfähigkeit, und die Kosten für die Verwaltung werden ausgewiesen und sind wesentlich geringer als bei deutschen Policen Die Verträge bekommen schon im ersten Jahr einen Rückkaufswert gutgeschrieben, so dass die Kunden auch bei vorzeitiger Vertragskündigung einen fairen Vertragswert bekommen.

Die erste britische Lebensversicherung wurde 1706 und damit 120 Jahre vor der ersten deutschen gegründet. Sie genießen hier also den ganzen Erfahrungsschatz solider britischer Versicherer kombiniert mit modernen und flexiblen Anlageprodukten.

Darüber hinaus arbeiten britische und irische Anbieter mit einem besonderen Erfolgsrezept: Das "Smoothing". (deutsch: Glättungsverfahren). Trotz der stetigen Schwankungen des weltweiten Kapitalmarktes wird dadurch eine gleichmäßige und sichere Wertentwicklung gewährleistet.
Die Funktionsweise ist einfach: In guten Börsenzeiten wird ein Teil der Fondserträge als Reservepolster zurückbehalten, so dass auch im Falle eines Abwärtstrends an den Börsen kann somit dem Kunden ein Wertzuwachs zugewiesen werden kann. Das Risiko kurzfristiger Marktschwankungen wird so für den Kunden reduziert, da der Wert der Fondsanteile nicht unmittelbar dem Marktwert der zugrunde liegenden Vermögensanlage folgt, sondern gemäß eines geglätteten Wertzuwachses; damit eignet sich dieses Produkt für eine solide Altersvorsorge.

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